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125 Jahre Rombrief Don Boscos:
»Liebe spürbar werden lassen«

»Die Jugendlichen sollen nicht nur geliebt werden; sie sollen auch selbst spüren, daß sie geliebt werden«, so der Turiner Jugendseelsorger Don Giovanni Bosco (1815–1888) in seinem Brief aus Rom, den er vor 125 Jahren, am 10. Mai 1884, verfaßte.

Don Bosco

 

Der Ordensgründer, der angesichts des raschen Wachstums seiner Gemeinschaft feststellen mußte, daß das Leben in den salesianischen Einrichtungen nicht mehr den Schwung und die fröhliche Atmosphäre früherer Zeiten besaß, richtete den Brief (genaugenommen zwei Briefe) an die Jugendlichen und Mitbrüder in Turin. Er zeichnete hier sicherlich ein Idealbild der Anfänge des »Oratoriums«, hinterließ aber zugleich ein pädagogisch-pastorales Testament, in dem er die Notwendigkeit der »Assistenz« und des familiären Umgangs betonte.

Das Wort »Assistenz« war (und ist) ein Schlüsselwort der salesianischen Pädagogik. Damit wird eine Form von aktiver und interessierter Anwesenheit des Erziehers unter den Jugendlichen bezeichnet, die nicht einfach nur beaufsichtigt werden dürfen. Dadurch, daß Don Bosco, seine Mitbrüder und Mitarbeiter das Leben mit den Jugendlichen teilten und diese ernst nahmen, daß auch Spiele und Feste selbstverständlich zum Zusammensein gehörten, ließ sich sehr viel leichter und nachdrücklicher ein Lernerfolg, eine Verhaltensänderung oder ein Beharren im Guten erreichen als durch Strafen. Der Turiner Pädagoge sprach in diesem Zusammenhang auch vom »Präventivsystem«, dem er das »Repressivsystem« gegenüberstellte. Grundpfeiler der Erziehung waren für Don Bosco die Vernunft, die Religion und die Liebe(-nswürdigkeit). Ihm ging es letztlich um den ganzen Menschen, um den gläubigen Christen und den guten Staatsbürger.

Heutzutage leben und wirken mehr als 16.000 Salesianer Don Boscos in etwa 130 Ländern. Damit sind sie der zweitgrößte katholische Männerorden der Welt. Wie Don Bosco möchten die Salesianer den Jugendlichen »Zeichen und Botschafter der Liebe Gottes« sein und ihnen zu einem gelingenden Leben verhelfen. In Deutschland arbeiten 350 Salesianer Don Boscos zusammen mit über 1.600 Mitarbeitern in 35 Einrichtungen. Die größte deutsche Niederlassung des Ordens (mit Philosophisch-Theologischer Hochschule, Jugendpastoralinstitut, Jugendbildungsstätte, Jugendherberge sowie Zentrum für Umwelt und Kultur) befindet sich im oberbayerischen Benediktbeuern.

»Der Rombrief Don Boscos hat für uns eine bleibende Bedeutung«, so Pater Claudius Amann, Direktor des Klosters Benediktbeuern. »Er erfüllt zugleich eine kritische Funktion, denn natürlich stehen wir Salesianer von heute genauso wie die Mitbrüder zur Zeit Don Boscos in der Gefahr, uns von unseren Ursprüngen zu entfernen. Darum tut es uns gut, immer wieder auf die Person unseres Gründers und auf sein Charisma zu schauen.

Norbert Wolff / PTH-Pressestelle / 6. Mai 2009
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