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»Hervorragend ausgebildete junge Theologen/innen und Sozialarbeiter/innen«
Interview mit Professor
Pater Dr. Lothar Bily SDB

PTH-Rektor Professor Pater Dr. Lothar Bily SDB (58) wurde in Regensburg geboren – »als Ergebnis altbayerisch-sudetendeutscher Verständigung«, wie er selbst es ausdrückt. Nach dem Besuch des Humanistischen Gymnasiums in seiner Heimatstadt (Abitur 1972) studierte er in Regensburg und Augsburg Katholische Theologie (Diplom 1977).

Lothar Bily

 

1978 legte er seine erste Ordensprofeß als Salesianer Don Boscos ab. In Augsburg, Regensburg und Benediktbeuern sammelte er Erfahrungen in der Heimpädagogik und in der Jugendbildungsarbeit. 1984 zum Priester geweiht, war er bis 1988 Assistent am Lehrstuhl für Fundamentaltheologie der Universität Augsburg; zugleich war er in St. Remigius Augsburg in der Pfarrseelsorge tätig. 1989 wurde er in Augsburg zum Doktor der Theologie promoviert. Seitdem wirkt er in Benediktbeuern an beiden Hochschulen als Dozent. Drei Jahre lang versah er auch die Aufgabe eines Hochschulseelsorgers. Im Jahr 2002 erfolgte die Ernennung zum Professor für Fundamentaltheologie an der Philosophisch-Theologischen Hochschule der Salesianer Don Boscos, deren Rektor Pater Bily seit 2005 ist. Mit ihm sprach Pater Norbert Wolff.

Warum haben Sie ausgerechnet in Benediktbeuern studiert?
Da ich erst nach Abschluß des Diplomstudiengangs Theologie Salesianer wurde, habe ich in Benediktbeuern nur das Grundstudium in Sozialpädagogik absolviert und noch das Vordiplom abgelegt. Danach hat mich der damalige Provinzial zum Weiterstudium in der Theologie freigestellt.

Was sind Ihre Hobbies?
Lesen, Musik hören, wandern und Rad fahren, mit Freunden diskutieren, gut italienisch essen

Was gefällt Ihnen an der bayerischen Kultur und Lebensart?
Meine Lebensgeschichte verbindet mich mit allen drei großen »Stämmen« Bayerns: Den Altbayern, Schwaben und Franken. Ich habe überall gefunden: Da kann man gut leben! Als »Geistesmensch« kann ich mir eine dauernde Bleibe eigentlich nur in Bayern vorstellen.

Das letzte Sachbuch und das letzte »schöngeistige« Buch, das Sie gelesen haben?
Sachbücher: »Maria – nicht ohne Israel« von Gerhard Lohfink / Ludwig Weimer und »Das Goldene Zeitalter des Christentums« von Philip Jenkins. Zum Ausgleich lese ich vorzugsweise Thriller von englischen und skandinavischen Autoren oder Biographien (zuletzt: »Stefan George« von Thomas Karlauf).

Ihr Lieblingsmaler und Ihr Lieblingskomponist?
Malerei: Alle Impressionisten, aber auch der Blaue Reiter und Vertreter des modernen Surrealismus wie Dalí oder Ernst Fuchs. Musik: Vivaldi und Mozart und alles, was der Barock an konzertanter Musik zu bieten hat.

Ihre Lieblingsheiligen?
Natürlich Giovanni Bosco, aber auch Franziskus und Dominikus. Mein Namenspatron, ein französischer Bischof aus dem 8. Jahrhundert, ist mir leider nur in Umrissen bekannt. Im Übrigen habe ich viele Vorbilder gelebten Christseins, die nie heilig gesprochen wurden, ja nicht einmal katholisch waren (z. B. Dietrich Bonhoeffer oder Bischof Desmond Tutu von Kapstadt).

Wie oft waren Sie schon auf der Benediktenwand?
Einmal.

Was wäre Ihr Traumberuf?
Ich glaube, ich würde meinen Weg wieder gehen.

Was bedeutet Gott für Sie?
Ich denke als Theologe über Gott nach. Für mein Leben ist aber das nicht so entscheidend, wichtig ist, daß ich Gott nahe und in meinem Leben wirksam weiß. Glaube ist immer auch ein Wagnis, aber eines, ohne das ich mein Leben kaum wagen würde.

Wie sehen Sie die Zukunft des Hochschulstandorts Benediktbeuern?
Leider nicht so optimistisch. Benediktbeuern stellt für Staat, Kirche und Gesellschaft hervorragend ausgebildete junge Theologen/innen und Sozialarbeiter/innen bereit. Doch scheinen vor allem Verantwortliche in der Kirche kein Verständnis dafür zu haben, was das ihnen wert sein müßte.

Norbert Wolff / PTH-Pressestelle / 8. März 2011
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