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»Benediktbeuern ist ein Hochschulstandort
mit einem großen Potential«
Interview mit Professor
Pater Dr. Norbert Wolff SDB

Der Kirchenhistoriker der PTH Benediktbeuern stammt aus Steinheim in Westfalen. Seit 1981 gehört Norbert Wolff (48) dem Orden der Salesianer Don Boscos an. An den beiden Benediktbeurer Hochschulen studierte er von 1981 bis 1990 Katholische Theologie und Sozialpädagogik. Von 1983 bis 1985 absolvierte er ein Praktikum in einem Haus der Offenen Tür in Köln.

Norbert Wolff

 

Nach seiner Priesterweihe im Jahre 1990 wurde er nach Trier versetzt, wo er zunächst in der Offenen Jugendarbeit und in der Gemeindeseelsorge tätig war. Im Herbst 1997 kam Pater Wolff, der damals gerade seine Dissertation über einen Allgäuer Bibelwissenschaftler fertiggestellt hatte, als Dozent nach Benediktbeuern; seit 2001 ist er hier Professor und seit 2005 auch Prorektor. Soweit es seine Zeit erlaubt, hilft er in der Seelsorge der Benediktbeurer Pfarreiengemeinschaft aus – schwerpunktmäßig in Bichl.

Warum lehren Sie ausgerechnet in Benediktbeuern?
Da Benediktbeuern der Ausbildungsort der deutschsprachigen Salesianer ist, wurde ich 1981 als Student hierher geschickt. Im Laufe des Studiums habe ich das Kloster und die Umgebung sehr schätzen gelernt. Nach einer Prüfung über den Kirchenvater Augustinus, die offensichtlich ganz gut ausgefallen war, fragte mich der damalige Rektor und heutige Salzburger Erzbischof Alois Kothgasser, ob ich mir vorstellen könne, in Zukunft an der PTH Kirchengeschichte zu lehren. Ich konnte und habe es bis jetzt nicht bereut.

Was sind Ihre Hobbies?
Siehe Frage 7.

Was gefällt Ihnen an der bayerischen Kultur und Lebensart?
Die drei B: Barockkirchen, Bergsteigen, Biergärten. Oder, um es anders auszudrücken: das Festhalten an der christlichen Tradition, die Verbundenheit mit der Natur und die Freude am Leben.

Das letzte Sachbuch und das letzte »schöngeistige« Buch, das Sie gelesen haben?
Volker Seresse, ‚Kirche und Christentum’; Claus-Peter Hutter / Traugott Markert / Lutz Ribbe, ‚Das Bahnhasser-Buch’. Zum letztgenannten Buch muß ich sagen, daß ich es schon zweimal von Bekannten geschenkt bekommen habe. Dabei bin ich gar kein Bahnhasser, sondern eher ein wohlwollend-konstruktiver Kritiker der Bahn.

Ihr Lieblingsmaler und Ihr Lieblingskomponist?
Bei den Malern kann ich mich schwer festlegen; mir gefallen zum Beispiel die alten Niederländer sehr gut. Bei den Komponisten ist es einfacher: Johann Sebastian Bach.

Ihre Lieblingsheiligen?
Augustinus, Teresa von Ávila, Johannes Bosco.

Wie oft waren Sie schon auf der Benediktenwand?
Mehr als vierzigmal.

Was wäre Ihr Traumberuf?
Lehrer für Kirchengeschichte an einer Ordenshochschule in barockem Ambiente am Rand der Alpen mit motivierten Studierenden, engagierten Kollegen, guten Forschungsmöglichkeiten und Gelegenheit, in der Seelsorge mitzuwirken.

Was bedeutet Gott für Sie?
Gott ist für mich A und O – Ursprung und Ziel – unserer menschlichen Existenz. Diese Gewißheit hilft mir, das Leben anzunehmen und zu bestehen.

Wie sehen Sie die Zukunft des Hochschulstandorts Benediktbeuern?
Benediktbeuern ist ein Hochschulstandort mit einem großen Potential. Hier werden Theorie und Praxis in einer fruchtbaren Weise miteinander verbunden. Hierher kommen viele Studierende, die in religiöser und sozialer Hinsicht sehr motiviert und engagiert sind und die sich später einmal in Kirche und Gesellschaft einbringen möchten. Ich würde mir wünschen, daß die bayerischen Bischöfe ihrer freundlichen Erklärung vom November 2010 Taten folgen lassen und den Fortbestand der theologischen Ausbildung in Benediktbeuern durch finanzielle Unterstützung sichern. Es wäre bestimmt nicht zum Schaden der Kirche.

Norbert Wolff / PTH-Pressestelle / 29. März 2011
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