Philosophisch-Theologische Hochschule der Salesianer Don Boscos Benediktbeuern – Theologische Fakultät –
PTH Benediktbeuern
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"Rückblick - Dank - Ausblick"

Feierstunde zur Verabschiedung der Philosophisch-Theologischen Hochschule Benediktbeuern

 Ausgewählte Gäste, rund 80 an der Zahl, fanden sich am Freitag, den 11. Oktober, im Barocksaal des Klosters ein, um nach 82 Jahren erfolgreicher Tätigkeit das Ende der Philosophisch-Theologischen Hochschule der Salesianer Don Boscos Benediktbeuern in einer Feierstunde zu begehen. 

PTH-Abschiedsfeier groß

Sie erzählten von ihren Erinnerungen (v. l.): 
Katalin Mulitze, Dr. Angelika Sirch, Prof. Dr. Margit Eckholt,
Prof. Dr. Ursula Mosebach, Prof. em. Karljörg Schäflein und 
Pater Otto Wahl SDB.


Dem Anliegen des Trägers der Hochschule entsprechend wurde damit ein würdiger Abschluss gesetzt, Rückblick und Ausblick gegeben und vor allem auch viel Dank gesagt.

Nach einem Stehkaffee und einer musikalischen Darbietung der Classic Guitar Connection, die den Festakt mit Stücken von Antonio Vivaldi, Enrique Granados und Joseph Haydn umrahmte, begrüßte Rektor Lothar Bily die Anwesenden, unter denen auch die Generalvikare der Diözesen Augsburg und München-Freising, Monsignore Harald Heinrich und Prälat Peter Beer, sowie Prälat Karl-Heinz Zerrle und Pater Maximilian Heim, der Abt von Heiligenkreuz, waren, und stimmte sie auf die Feier ein: das Ende der PTH und damit einer Hochschule, deren Schließung trotz ihrer Erfolgsgeschichte aufgrund fehlender finanzieller Ressourcen und angesichts der Situation der akademischen Theologie in Bayern unabdingbar geworden war.

Rückblick, Dank und Ausblick – unter diesem Motto stand die Veranstaltung. In der Ansprache des Provinzials der Salesianer Don Boscos als des Trägers der PTH fanden sich alle drei Aspekte, der Dank jedoch stand im Vordergrund. Pater Josef Grünner erinnerte an die charakteristischen Merkmale der Hochschule, neben weiteren die Spiritualität und Familiarität, die ihr unverwechselbares Profil ausgemacht hatten, und bedankte sich bei allen, die die PTH in ihrer Geschichte mitgetragen hatten, vom Personal über die kirchlichen Institutionen bis hin zu Förderern auf jeder Ebene. In besonderer Weise drückte der Provinzial seinen Dank dem Altrektor Pater Otto Wahl aus: „Sein Lebenswerk war die PTH“, er war es, der die Hochschule über einen Großteil der Zeit ihres Bestehens wesentlich geprägt und etabliert hat und „der insgesamt 97 Semester lang hier tätig war“. Otto Wahl erhielt als kleines Zeichen der Anerkennung aus der Hand von Pater Grünner eine Don-Bosco-Statue.

Eine von dem studierenden Salesianer Sarath Parri, Pater Reinhard Gesing und Hermann Kuhn SMDB angefertigte beeindruckende Präsentation führte in Wort und Bild den Anwesenden noch einmal die PTH und ihre Geschichte vor. Das bunte Kaleidoskop aus Fotos und Filmsequenzen veranschaulichte die Entwicklung der Hochschule von ihren Anfängen im Jahre 1931 bis in die letzten Jahre und erinnerte betont an die Studienleiter und Rektoren, die deren Geschick federführend bestimmt hatten.

Im Anschluss waren persönliche Erinnerungen gefragt. In Form eines Podiumsgesprächs vermittelten diese neben Otto Wahl Prof. em. Karljörg Schäflein, der Altpräsident des Katholischen Stiftungsfachhochschule München, mit Prof. Margit Eckholt eine ehemalige Professorin der PTH, Prof. Ursula Mosebach von der KSFH, Dr. Angelika Sirch, eine ehemalige Studentin und Doktorandin an der PTH, und Katalin Mulitze, die Vorsitzende des letzten Studentischen Konvents der Hochschule. In den meisten Antworten auf die Fragen des Moderators Claudius Hillebrand vom Jugendpastoralinstitut Benediktbeuern wurde ein Grundzug deutlich, der wohl allen Anwesenden gemeinsam war: die Ambivalenz von Bedauern über das Ende der PTH einerseits und Dankbarkeit und Freude über das, was die Hochschule jedem einzelnen bedeutet und gegeben hat, auf der anderen Seite.

Einen Blick nach vorne wagte schließlich Prof. Egon Endres, der Präsident der KSFH. In der gegenwärtigen Umbruchssituation innerhalb des Klosters dürfe auch zuversichtlich in die Zukunft geschritten werden. An der KSFH wird gerade ein Studiengang für Religionspädagogik und kirchliche Bildungsarbeit etabliert, der die Möglichkeit eines kombinierten Studiums der beiden eigenständigen Studiengänge Soziale Arbeit und Religionspädagogik einschließen soll, ein neues Benediktbeurer Modell. Und das, so Endres, funktioniere eben nur in Benediktbeuern.

Nach einer Eucharistiefeier in der Hauskapelle, der Provinzial Josef Grünner vorstand, klang der Festakt mit einem Abendessen im Speisesaal des Klosters und in dessen Anschluss mit persönlichen Begegnungen und Gesprächen unter Gästen und gastgebenden Salesianern aus.


                                                           Jürgen Werlitz / PTH-Pressestelle / 13. Oktober 2013

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Fotos: Jürgen Werlitz

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